Herzlich willkommen

auf der Homepage der Liebenzeller Gemeinschaft Colmberg

 
 

 

Gott spricht:

"Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst."

 

Offenbarung 21,6

 

 

Liebe Geschwister und Freunde,

die Quelle ist ein Bild für Gottes Gerechtigkeit. Für sein Heil. Für seine heilsame, richtende und aufrichtende Gegenwart. Er sagt uns: „Ich mache alles neu“ (Vers 5) und damit wird wirklich alles gut. Umsonst, frei erhältlich, aus Gnade.

Jemand hat einmal gesagt: „So wie Durst auf die Existenz von Wasser hinweist, so weist unsere Sehnsucht nach Gott auf dessen Existenz hin.“ Sehnsucht ist schmerzlich und normal zugleich, so wie Durst. Wir dürsten nach Gott. Manchmal spüren wir es, oft nicht. Aber da ist dieser Unfriede, der nur von ihm selbst gestillt werden kann. Da ist die Sehnsucht, die nur von ihm erfüllt werden kann. Bei ihm kommen wir zur Ruhe, findet unsere Suche ihr Ziel.

Schade ist, wenn wie in Jer.2,11f steht, die gute frische Quelle verlassen wird zugunsten von rissigen Zisternen.

Die Endzeit wird so beschrieben, dass sich der Teufel in ein Engel des Lichts verstellt.

Deshalb von der frischen Quelle nehmen.

Martin Luther hat es zugespitzt formuliert: „Ein Schluck Wasser oder Bier vertreibt den Durst, ein Stück Brot den Hunger, Christus vertreibt den Tod.“

Erstaunliche und realistische Perspektive der Bibel: So lange sich die Welt dreht, wird geweint, gehofft, gebangt und geklagt. Es wird verloren, gelitten und gestorben. Dass wir uns da gar keine Illusion machen. Aber dann! Dann wird alles gut werden. Am Ende.

Ein Mensch, der keine Hoffnung hat, ist  arm dran. Wir brauchen für unser Leben

einen Ausblick über den Tod und über diese Welt hinaus. Er gibt uns Hoffnung.

Weil unserem Herrn die Zukunft gehört (und wir ihm), können wir unsere Angst überwinden. Wir sind befreit von der lähmenden Angst um uns und unsere Zukunft. Das ist die beste Voraussetzung für ein leidenschaftliches und engagiertes Leben. Es ist ein befreites Leben. Diese Zukunftsperspektive tut hier und heute nicht nur gut – sie gibt uns die Kraft, in den ungelösten Fragen zu bestehen. Und weil wir ganz an Jesus und seinem Heil hängen, hören wir auf, es uns selbst zu erarbeiten. Wir müssen uns nicht selbst erlösen. Und weil wir Realisten sind, halten wir durch. Denn wer erwartet, durch dieses Leben tränen- und schmerzfrei hindurch zu schweben, wird an den überzogenen Erwartungen zerschellen. Gottes Hoffnung gibt uns Kraft. Nicht das perfekte Leben.

Man wirft den Christen oft vor, sie seien Jenseitsvertröster. Vielfach erlebt man heute viele Menschen jedoch als Diesseitsvertröster, auch Christen. Viele tun so, als ob diese Welt alles sei. Aber das wäre doch sehr wenig.Und es entzöge uns den Grund für eine lebendige Hoffnung, die echt trägt. Das lebendige Wasser fließt in unsere Welt und verändert sie. Unser Herr wird einmal alles neu machen.

Eine frohe Weihnachtszeit und Gottes reichen Segen für 2018 mit vielen guten Stärkungen aus der lebendigen Quelle wünschen Euch Eure Ursula & Reinhard Held mit David, Jonathan und Tim