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auf der Homepage der Liebenzeller Gemeinschaft Colmberg

 
 

 

 

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

 

Lukas 15,10

 

Liebe Geschwister und Freunde!

 

Der Monatsspruch für Oktober ist eingebettet in die drei Gleichnisse vom „verlorenen Schaf, vom „verlorenen Groschen“ und vom „verlorenen Sohn.

Verlorene Menschen, das ist die Not, die Suche, die Leidenschaft von Gott.

Verlorene Menschen, die bewegen ihn zutiefst. Er weiß um die Perspektivlosigkeit, wenn ein Mensch den Sinn in seinem Leben nicht mehr erkennen kann. Er weiß um die Not, die Sünde mit sich bringt. Wenn Beziehungen zu Menschen zerbrechen, wenn die eigene Schuld belastet und man sie nicht mehr loswird. Er leidet mit den Verlorenen. Er schaut nicht verächtlich oder rechthaberisch auf sie. Wir schauen oft so auf Menschen, die Wege ohne Gott gegangen sind. Aber Jesus sieht sie mit den Augen des suchenden Hirten, der suchenden Frau oder des wartenden Vaters. Er will sie wieder bei sich haben.

Die Suchaktion Jesu nach verlorenen Menschen hat ihn einen hohen Preis gekostet. Die Menschen, die er fand, waren ihm mehr wert, als sein eigenes Leben.

Dann sehen wir Jesus, wie er das Kreuz, an dem er hingerichtet werden soll, trägt. Das nimmt er auf sich, um verlorene Menschen zu retten. Schließlich hängt er am Kreuz und ruft: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.“ Er steigt bis zum tiefsten Ort, wo Gott nicht mehr ist. Er geht bis in den Tod, um Verlorene zu suchen.

So viel hat er auf sich genommen.

Jesus beendet diese Geschichte mit einem Blick in den Himmel. Er lässt uns an dieser Stelle in die übernatürliche Welt Gottes schauen. Wenn ein für Gott Verlorener gefunden wird, dann herrscht Freude im Himmel.

Der Hirte legt sein gefundenes Schaf voller Freude auf die Schultern. Die Frau im Gleichnis kann nicht mehr still sitzen und der Vater lässt es bei einem Fest so richtig „krachen“. Sie freuen sich so sehr, dass sie ihre Freude gar nicht für sich behalten können.

Wie wichtig sind mir die Verlorenen? Die Menschen, die nicht mit Gott leben. Jemand hat einmal gesagt, dass eine Gemeinde entweder missionarisch ist, oder eben nicht. Wenn sie missionarisch ist, wenn sie diese Liebe und Sorge Gottes zu den Menschen teilt, dann spürt man ihr das ab.

Unser Herz muss sich ändern. Wir schmoren so sehr im eigenen Saft. Eine Gemeinde kann entweder für andere da sein oder sie ist mit sich selbst beschäftigt.

Wie kann unser Herz verändert werden, dass wir schlaflose Nächte bekommen, wenn wir an unsere Freunde und Bekannten denken, die den Herrn Jesus noch nicht kennen. Sie sind verloren in Ewigkeit. Sie werden Gott einmal fehlen.

Die Freude lässt alle Strapazen vergessen! Erntezeit ist Freudenzeit auch im geistlichen Bereich. Deshalb möchten wir zu einem missionarischen Leben ermutigen!

 

Viele Grüße von Ursula & Reinhard Held

mit David, Jonathan und Tim