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Suche Frieden und jage ihm nach!

Psalm 34,15

 

Liebe Geschwister und Freunde,

die Jahreslosung möchte uns zum Frieden führen, zuallererst zum Frieden mit Gott.

Jesus ist der Friedefürst. Als solcher wurde er viele hundert Jahre vor seiner Geburt angekündigt (Jesaja 9,5). Bei seiner Geburt sangen die Gottesboten auf den Hirtenfeldern von Betlehem: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden…“ (Luk 2,14).

Diese Friedensinitiative ging von dem Gott des Friedens aus (1Thes 5,23; Hebr 13,20).

Als Jesus Christus die Strafe für unsere Sünde, den ewigen Tod, stellvertretend auf sich genommen hat, hat ihn der Friedensschluss alles gekostet. Gott hat in Jesus Christus Frieden mit uns geschlossen. Der Friedensvertrag ist mit Jesu Blut signiert (Kol 1,12). Das göttliche Friedenszeichen ist nicht die Friedenspalme oder die Friedenstaube, sondern das Kreuz. Jesus ist unser Friede (Eph 2,14). Den Gottesfrieden kann man sich nicht verdienen. Man kann ihn sich nur schenken lassen.

Jeder darf zu ihm kommen mit allem Unfrieden, mit allem was ihn bewegt, belastet und beschwert. Jesus nimmt die Schuld und gibt Friede dafür. Dieser Gottesfriede gibt festen Halt, Tragkraft und Zuversicht mitten im Leid. Jesus gibt Frieden für die Seele. Er ist höher als alle Vernunft (Phil 4,7)). Ohne den Frieden Gottes gibt es keinen Frieden, nur Unzufriedenheit.

Frieden mit Gott ist die wichtigste Voraussetzung für alle, die den Frieden suchen. Durch den Frieden mit Gott kommen wir mit uns selbst ins Reine. Denn wer nicht einmal mit sich selbst in Frieden leben kann, wie soll es ihm gelingen, es mit anderen zu tun?

Der Friede wächst von innen nach außen. Wer es erlebt hat, wie Schuld vergeben wurde und Verletzungen heilen, bei dem wachsen die guten Früchte des Heiligen Geistes.

So wird er fried-fertig, fertig für den Frieden. Gottes Friede hat die Kraft, das an Güte und Freundlichkeit in uns wachzurufen und freizusetzen, was dem Miteinander in der kleinen und großen Welt so gut tun kann.

Wer den Frieden Gottes hat, der kann wie der alte Simeon seinem Ende getrost entgegensehen (Lk 2,29). Nicht, weil man zur „letzten Ruhe“ gebettet wird, sondern weil Jesus seinen Leuten eine ewige Zukunft in Gottes Frieden verheißt.

Jesus schickt seine Leute zu allen Zeiten los. Nicht als Streithammel, sondern als Botschafter des Friedens. Der große Friedefürst schickt uns als Friedensboten los zu seiner großen Friedensmission. Um weiterzutragen, was uns selber so gut tut. Wir dürfen es bezeugen:

Wer im Schutzraum des Gottesfriedens lebt, ist Teil von Gottes Friedenscorps.

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen… heißt es schon in Jesaja 52,7

Gerne wollen wir mit Euch solche Freudenboten sein.

Viele Grüße von Ursula & Reinhard Held

mit David, Jonathan und Tim