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Willkommen

Jesus Christus spricht:

„Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

Johannes 20,21

 

 

Liebe Geschwister und Freunde,

Zunächst segnete der auferstandene Jesus die Jünger mit Frieden. Der Friede Jesu sollte sie erfüllen. Im Frieden Gottes zu leben, ist ein Privileg aller, die an den auferstandenen Jesus glauben. Diesen Frieden sollten sie immer behalten, auch wenn sie nun eine große Aufgabe erhalten sollten, deren Erfüllung oft auch Schwierigkeiten mit sich bringt.

Unmittelbar nachdem Jesus den Jüngern geholfen hat, an die Auferstehung zu glauben, sandte er sie in die Welt aus. Dabei beziehen sich die Worte „Wie mich der Vater gesandt hat“ sowohl auf den Inhalt ihrer Mission als auch auf die Absolutheit ihrer Sendung. So wie der Vater Jesus in die Welt gesandt hatte, damit er das Evangelium predigen würde, so sandte nun Jesus die Jünger in die Welt, damit sie überall den Menschen die frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündigen würden. Diese Aufgabe war für die Jünger in ihrem Glaubensleben nicht optional; sondern so, wie der Vater Jesus nach seinem göttlichen Ratschluss und absoluten Willen Jesus in die Welt gesandt hatte, so geschah nun auch die Sendung der Jünger nach dem absoluten Willen Gottes und seinem göttlichen Ratschluss.

Hier erkennen wir, dass die Jünger, die die Tatsache der Auferstehung erkannt haben, auch Verantwortung für die Welt haben. Jesus will, dass sie hingehen und allen Menschen davon sagen und mit Verantwortungsbewusstsein für die Errettung der ganzen Welt beten und wirken. Diese Mission soll den Inhalt ihres neuen Lebens bestimmen. Diese Mission macht sie zu unverzichtbaren, einzigartigen Menschen in der Welt und gibt ihrem Leben eine absolute und ewige Bedeutung in ihrem Herrn, dem Auftraggeber der Mission.

In eindrücklicher Weise macht das folgende Lied von William Hoyle den Missionsbefehl dringlich:

1. Brüder, noch gilt es zu retten
manch ein umnachtetes Herz!
Wer mag zur Ruhe sich betten
mitten in Sünde und Schmerz?

Auf, Brüder, glauben heißt siegen.
Auf, Brüder, auf; auf es ist Zeit!
Keiner von uns darf erliegen,
Gott hält uns Kronen bereit.

2. Lasst uns mit heilgem Vertrauen
Saaten der Liebe hier streun.
Erst heißt es glauben,
dann schauen
und seiner Ernte sich freun. Auf, Brüder…

3. Hier gilt es Treue zu zeigen;
lasst uns die eifrigsten sein,
nicht als die Trägen und Feigen
fliehn aus der Kämpfenden Reihn. Auf, Brüder…

4. Lasst, wo wir Seelen auf Erden
hilflos und todeswund sehn,
lasst Samariter uns werden,
anstatt vorüber zu gehn. Auf, Brüder...

5. Weg mit dem trägen Besinnen,
weg mit der müßigen Ruh;
lasst uns in Liebe beginnen;
Gott gibt die Kraft uns dazu. Auf, Brüder...

Viele Grüße von Ursula & Reinhard Held

mit David, Jonathan und Tim